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	<description>Zentrum fuer Naturmedizin</description>
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		<title>Unkraut verdirbt nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Aegopodium podagraria &#8211; Giersch Seitenweise kriegerische Ansagen auf dem Internet gegen den Giersch: bek&#228;mpfen, ausrotten, unbesiegbar, Problemkraut, hartn&#228;ckiges, wucherndes, weitberbreitetes, ekelhaftes Unkraut usw. Viele Tipps und Tricks, wie ich dieses &#8220;Unkraut&#8221; aus meinem Garten banne. Es stellt sich die Frage, &#8230; <a href="http://phytorama.ch/unkraut-verdirbt-nicht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aegopodium podagraria &#8211; Giersch</strong></p>
<p>Seitenweise kriegerische Ansagen auf dem Internet gegen den Giersch: bek&#228;mpfen, ausrotten, unbesiegbar, Problemkraut, hartn&#228;ckiges, wucherndes, weitberbreitetes, ekelhaftes Unkraut usw. Viele Tipps und Tricks, wie ich dieses &#8220;Unkraut&#8221; aus meinem Garten banne.<br />
Es stellt sich die Frage, was mache ich, wenn ich nicht mit in den Kampf einsteigen will? Kann mir diese Pflanze auch n&#252;tzen? Selbstverst&#228;ndlich. Unkraut vergeht nicht &#8211; vergraben wir das Kriegsbeil!</p>
<p>Betrachte ich den Giersch genauer, dann f&#228;llt seine Bl&#228;tterform auf: sie &#228;hnelt dem Fussabdruck der Ziege. Daher kommt auch ihr Gattungsname Aegopodium (gr.: aigeos = Ziege; podos = Fuss). Die Bl&#228;tter sind auf der Oberseite glatt und unten behaart. In der Volksmedizin wird er seit Jahrhunderten zur Linderung der Schmerzen bei Rheumatismus und Gicht (Podagra) verwendet. Er ist in der Wirkung der kleine sanfte Bruder vom Meisterwurz und wird ebenfalls zur Magenkr&#228;ftigung eingesetzt.<br />
Der 3-kantig gefurchte St&#228;ngel ist unten hohl und endet in zusammengesetzten doldigen Bl&#252;tenst&#228;nden. Der Giersch hat wie alle Doldengew&#228;chse die F&#228;higkeit, die Umgebung mit seinen Antennen wahrzunehmen und die Eindr&#252;cke zu verdauen. Durch die stark wuchernden, weissen Rhizome k&#246;nnen die Ausl&#228;ufer ganze Kolonien bilden. Dies gibt ihm die vitalisierende und st&#228;rkende Kraft.<br />
Der Giersch kann mit dem Schierling verwechselt werden. Letzter hat jedoch den grau gefleckten St&#228;ngel.</p>
<p><img src="http://phytorama.ch/bilder/Aegopodium-podagraria_Blatt-597x400.jpg" alt="" title="Aegopodium podagraria_Blatt" width="597" height="400" class="aligncenter size-large wp-image-212" /></p>
<p>Die ganz jungen, kaum entfalteten Bl&#228;tter eignen sich als Salat oder Gem&#252;se. Ihr Geschmack erinnert an w&#252;rzigen Spinat und leicht an Peterli. Die Bl&#228;tter k&#246;nnen gekocht oder ged&#252;nstet werden wie der Spinat. Da die Stiele bitter schmecken, k&#246;nnen sie vor dem Kochen entfernt werden.</p>
<p><strong>Einige Rezeptvorschl&#228;ge</strong><br />
Als <em>Tee</em> f&#252;r eine Fr&#252;hjahrskur: 2 EL Gierschkraut auf 250 ml Wasser, Kraut mit abgekochtem Wasser &#252;bergiessen, 5 Minuten ziehen lassen und abseihen.<br />
Zur Behandlung von H&#228;morrhoiden kann derselbe Tee &#228;usserlich als <em>Badezusatz</em> verwendet werden.<br />
Bei Gicht und Rheuma wird das frische, zerquetschte <em>Kraut</em> (alle &#252;ber der Erde wachsenden Teile der Pflanze bevor sie bl&#252;ht) auf die schmerzenden Stellen aufgelegt.</p>
<p><em>Giersch-Sauce</em><br />
Eine gepresste Knobli-Zehe und eine kleine feingeschnittene Zwiebel werden in &#214;l anged&#252;nstet, Pfeffer und Gierschbl&#228;tter ganz mitd&#252;nsten. Mit Weisswein abl&#246;schen, etwas Gem&#252;sebouillon und Muskatnuss gerieben dazugeben und leicht k&#246;cheln lassen. Parmesan reiben und mit der Giersch-Sauce &#252;ber gekochte Pasta geben.<br />
Der ged&#252;nstete Giersch kann auch als Spinat oder Spinatkuchen serviert oder p&#252;riert als Suppe gel&#246;ffelt werden. Junge Gierschbl&#228;tter werden als Salat genossen.<br />
Weitere Ideen: Bl&#228;tterteigtaschen mit Feta und Giersch, Giersch-Kn&#246;pfli, Giersch-Reis&#8230;</p>
<p><img src="http://phytorama.ch/bilder/Giersch_Bärlauch1-597x400.jpg" alt="" title="Giersch_Bärlauch" width="597" height="400" class="aligncenter size-large wp-image-228" /></p>
<p>En Guete w&#252;nschen das Phytorama-Team<br />
Marisa Pedretti<br />
Marion Meyer<br />
Beatrice Tillmann</p>
<p><img src="http://phytorama.ch/bilder/Giersch_B&#228;rlauch-597x400.jpg" alt="" title="Giersch_B&#228;rlauch" width="597" height="400" class="aligncenter size-large wp-image-213" /></p>
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		<title>Newsletter – Winter 2011</title>
		<link>http://phytorama.ch/newsletter-winter-2011/</link>
		<comments>http://phytorama.ch/newsletter-winter-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 07:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Sicherheit durch Kompetenz. In der Vorsorge und Anfangsbehandlung von Infekten ist man oft auf sich alleine gestellt: Ohrenschmerzen beginnen in der Nacht, das Fieber kommt unpassend.Es ist hilfreich, die Prinzipien der Natur zu verstehen, um so die Krankheitsprozesse kompetent begleiten &#8230; <a href="http://phytorama.ch/newsletter-winter-2011/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sicherheit durch Kompetenz.</strong></p>
<p>In der Vorsorge und Anfangsbehandlung von Infekten ist man oft auf sich alleine gestellt: Ohrenschmerzen beginnen in der Nacht, das Fieber kommt unpassend.Es ist hilfreich, die Prinzipien der Natur zu verstehen, um so die Krankheitsprozesse kompetent begleiten zu k&#246;nnen.</p>
<p>In unseren neuen Kursen erfahren solides medizinisches und naturheilkundliches Grundwissen, damit Sie in jedem Stadium der typischen Wintererkrankungen passend reagieren k&#246;nnen. Alle Anwendungen werden praktisch ge&#252;bt, denn nur so sind Sie im Ernstfall auch sicher in der Ausf&#252;hrung.</p>
<p><a href="http://phytorama.ch/kurse">Kurse</a></p>
<p><strong>Die Behandlung der n&#228;chsten Infekterkrankung beginnt bei der Behandlung der aktuellen</strong></p>
<p>Unser Immunsystem hat die Aufgabe, gegen krankmachende Faktoren von aussen oder innen zu k&#228;mpfen. Das ganze System ist komplex und genial. Unser Immunsystem lernt mit umherschwirrenden Erregern umzugehen und kann sich deren Merkmale auch &#252;ber lange Zeit merken. Damit dieser Lern- und Ged&#228;chtniseffekt sich einstellen kann, muss das Immunsystem sein vorgedachtes, normales Programm abspielen k&#246;nnen.</p>
<p>Die Kunst ist, die nat&#252;rlichen Abl&#228;ufe zu unterst&#252;tzen und damit auch Komplikationen zu vermeiden.</p>
<p>In der naturheilkundlichen Praxis wird das Fieber viel seltener gesenkt als in der schulmedizinischen. Warum ist den Naturheilpraktikern das Fieber so wichtig?</p>
<p>Ein paar Fakten zum Fieber:</p>
<ul>
<li>Fieber ist keine Krankheit, sondern die effizienteste Infekt-Abwehrmassnahme, zu der unser K&#246;rper f&#228;hig ist.</li>
<li>Viele Krankheitserreger vertragen keine erh&#246;hten Temperaturen und vermehren sich bei Fieber deutlich langsamer, manche sterben sogar direkt ab.</li>
<li>Bei Fieber sinkt die Konzentration von einigen Substanzen im Blut, die Bakterien f&#252;r ihre Vermehrung dringen brauchen.</li>
<li>Die Durchblutung wird durch die erh&#246;hte Temperatur verst&#228;rkt, Abwehrzellen gelangen schneller zum Einsatzort.</li>
<li>Der Appetit der Fresszellen des Immunsystems wird gesteigert, so k&#246;nnen Krankheitserreger und auch von der Infektion zerst&#246;rtes Gewebe schneller beseitigt werden.</li>
</ul>
<p>Negative Auswirkungen der fiebersenkenden Therapie auf die Krankheit wurden in Studien untersucht (<a id="p100" href="http://phytorama.ch/bilder/fiebersenkendetherapie.pdf">Fiebersenkende Therapie (pdf)</a>).</p>
<p>Die Leistungsf&#228;higkeit unseres Immunsystems h&#228;ngt stark von unserem allgemeinen Wohlbefinden ab. Es wird beeinflusst durch denken, f&#252;hlen, handeln, durch Ern&#228;hrung, Verhalten und das soziale Umfeld.</p>
<p><strong>Es gibt viele M&#246;glichkeiten, die Gesundheit zu st&#228;rken. Finden Sie Ihre individuelle Form!</strong></p>
<p>Ein  aktuelles Rezept f&#252;r Interessierte, die ein pflanzliches Kr&#228;ftigungsmittel gerne selber herstellen:</p>
<p><strong>Hagenbutten-Lik&#246;r</strong></p>
<ul>
<li>1kg Hagebutten nach dem 1. Frost geerntet mit</li>
<li>½ kg Kandiszucker in 3l &#214;bstler</li>
<li>10 Tage bei Zimmertemperatur ausziehen. Hagebutten abseihen und Lik&#246;r in einem dunklen Glas aufbewahren. Zur St&#228;rkung t&#228;glich einen Essl&#246;ffel einnehmen.</li>
</ul>
<p>Wir sind gerne f&#252;r Sie da.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Newsletter &#8211; Fr&#252;hling 2011</title>
		<link>http://phytorama.ch/newsletter-fruehling-2011/</link>
		<comments>http://phytorama.ch/newsletter-fruehling-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 07:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://phytorama.ch/newsletter-fruehling-2011/</guid>
		<description><![CDATA[Akut erkrankt? Kommen Sie in unsere naturheilkundliche Nothilfe-Sprechstunde. Wir behandeln Sie gerne – kompetent und ohne Voranmeldung. Montag – Donnerstag ohne Voranmeldung, 12.30 &#8211; 14.00 Uhr Freitag nach telefonischer Anfrage Beatrice Tillmann 079 395 28 33 (Dieser Dienst wird nicht &#8230; <a href="http://phytorama.ch/newsletter-fruehling-2011/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image77" alt="naturheilkundlicher dienst" src="http://phytorama.ch/bilder/iconswebsite2.gif" /></p>
<p><strong>Akut erkrankt? </strong></p>
<p>Kommen Sie in unsere naturheilkundliche Nothilfe-Sprechstunde.</p>
<p>Wir behandeln Sie gerne – kompetent und ohne Voranmeldung.<br />
Montag – Donnerstag ohne Voranmeldung, 12.30 &#8211; 14.00 Uhr</p>
<p>Freitag nach telefonischer Anfrage Beatrice Tillmann 079 395 28 33</p>
<p><strong><span class="red" /></strong></p>
<p>(Dieser Dienst wird nicht w&#228;hrend den Berner Schulferien gef&#252;hrt)</p>
<ul />
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		</item>
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		<title>Newsletter &#8211; Winter 2010</title>
		<link>http://phytorama.ch/newsletter-winter-2010/</link>
		<comments>http://phytorama.ch/newsletter-winter-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 13:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://phytorama.ch/newsletter-winter-2010/</guid>
		<description><![CDATA[Nebel h&#228;ngt wie Rauch ums Haus, dr&#228;ngt die Welt nach innen; ohne Not geht niemand aus; alles f&#228;llt in Sinnen. Leiser wird die Hand, der Mund, stiller die Geb&#228;rde. Heimlich, wie auf Meeresgrund, tr&#228;umen Mensch und Erde. Christian Morgenstern Die &#8230; <a href="http://phytorama.ch/newsletter-winter-2010/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">Nebel h&#228;ngt wie Rauch ums Haus,<br />
dr&#228;ngt die Welt nach innen;<br />
ohne Not geht niemand aus;<br />
alles f&#228;llt in Sinnen.<br />
Leiser wird die Hand, der Mund,<br />
stiller die Geb&#228;rde.<br />
Heimlich, wie auf Meeresgrund,<br />
tr&#228;umen Mensch und Erde.</p>
<div align="center"></div>
<p align="center">Christian Morgenstern</p>
<p><img title="winterbild" alt="winterbild" src="http://phytorama.ch/bilder/Rosa-canina_Winter1.jpg" /></p>
<p>Die kalte, dunkle Jahreszeit hat uns schon eine Weile eingeholt.<br />
Um unser Abwehrsystem bei Laune zu halten brauchen wir gen&#252;gend Vitamin C. Ein wunderbarer Spender dieses Vitamins ist die bei uns heimische Hagebutte (rosa canina).</p>
<p>Die beste Sammelzeit ist nach dem ersten Frost, sie k&#246;nnen also auch noch im Winter gesammelt werden. Je sp&#228;ter sie abgepfl&#252;ckt werden desto s&#252;sser schmecken sie.</p>
<p>Stellen Sie sich vor; Sie spazieren durch eine Schneelandschaft, es glitzert und ist ganz ruhig. An einer Hecke bleiben sie stehen und sehen die roten Fr&#252;chte. Sie pfl&#252;cken sie, essen vielleicht eine, zwei direkt.<br />
Am Abend gibt&#8217;s einen frischen Tee! So ein Tag ist Balsam f&#252;r unsere Seele</p>
<p><strong>Tee aus frischen Hagebutten</strong></p>
<ul>
<li>l&#228;ngsgeschnittene Hagebutten mit oder ohne Kernen ein paar Minuten kochen und anschliessend 10 min ziehen lassen. Bei Verwendung der Hagebutten mit Kernen muss man den Tee durch einen Filter bzw. sehr feines Sieb seihen.</li>
<li>Trocknen: Reife Hagebutten sammeln, halbiert und entkernt oder ganz, ohne Fliege trocknen. Zum Trocknen breit auslegen, Schimmelgefahr bei Kontakt. Die getrockneten Fr&#252;chte in einem Glas oder Stoffs&#228;cklein aufbewahren.</li>
</ul>
<p><strong>Tee aus getrockneten Hagebutten</strong></p>
<ul>
<li>2 geh&#228;ufte TL zerkleinerte Fr&#252;chte mit ¼ l Wasser &#252;bergiessen und bis zum Sieden erhitzen, 10 min lang k&#246;cheln lassen, abseihen.</li>
<li>Kerne nicht wegwerfen! Sie k&#246;nnen getrocknet und zu einem feinen Tee verarbeitet werden:</li>
</ul>
<p><strong>Hagebuttenkernen:</strong></p>
<ul>
<li>Zutaten f&#252;r einfache Menge:<br />
2 EL Hagebuttenkern<br />
½ l Wasser</li>
<li>Die Hagebuttenkerne werden mit dem Wasser in einen Topf gegeben. Man l&#228;sst sie dann zugedeckt &#252;ber Nacht ziehen. Am n&#228;chsten Tag mit geschlossenem Deckel zum Kochen bringen und 30 min k&#246;cheln lassen.<br />
(Die Fl&#252;ssigkeit muss sich rot f&#228;rben). Den Tee durch ein Sieb giessen.</li>
</ul>
<p>M&#246;chten Sie mehr &#252;ber die Wirkung und unserer heimischen Pflanzen erfahren? Interessiert es Sie wie man Tees, Salben, Tinkturen, Wickel&#8230;. selber herstellen kann? Ab M&#228;rz bieten wir Ihnen einen Jahreskurs in Heilpflanzenwissen an.</p>
<p><a href="http://www.phytorama.ch"><strong>www.phytorama.ch</strong></a></p>
<p>Bitte beachten Sie auch den naturheilkundlichen Erste Hilfe Kurs: «Den  Erk&#228;ltungskrankheiten einen Schritt voraus»</p>
<p>In diesem Sinn w&#252;nschen wir Ihnen eine sch&#246;ne, besinnliche Zeit</p>
<p>Beatrice Tillmann<br />
Marion Meyer<br />
Marisa Pedretti</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herbst 2010 &#8211; Agenda und Kurse</title>
		<link>http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2009/</link>
		<comments>http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 12:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2009/</guid>
		<description><![CDATA[Jahreskurs «ausHEILPFLANZENbilden» In diesem Jahreskurs lernen Sie, selbst&#228;ndig die wichtigsten Heilkr&#228;uter in der Natur zu erkennen, korrekt zu sammeln und zu verarbeiten. Modul 1- Schwerpunkt Theorie: 1.3.-29.3.2011, jeden Dienstag von 19.00 &#8211; 21. 00Uhr (5x) am Bollwerk 35 in Bern &#8230; <a href="http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2009/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jahreskurs «ausHEILPFLANZENbilden»<br />
</strong><br />
In diesem Jahreskurs lernen Sie, selbst&#228;ndig die wichtigsten Heilkr&#228;uter in der Natur zu erkennen, korrekt zu sammeln und zu verarbeiten.</p>
<ul>
<li><strong>Modul 1- Schwerpunkt Theorie:</strong></li>
<li>1.3.-29.3.2011, jeden Dienstag von 19.00 &#8211; 21. 00Uhr (5x) am Bollwerk 35 in Bern</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Modul 2 &#8211; Praktische Anwendung:</strong></li>
<li>Mai – Oktober 2011 ohne August, ein Samstag pro Monat 10.00 &#8211; 16.00Uhr (5x)</li>
</ul>
<p>Detailprogramm auf Anfrage<br />
Anmeldeschluss: 18. Januar 2011</p>
<p><img id="image27" alt="gestaltungselement" src="http://phytorama.ch/bilder/fatline.gif" /></p>
<p><strong>Den Erk&#228;ltungskrankheiten einen Schritt voraus!<br />
</strong><br />
Jagt in Ihrer Familie ein Infekt den andern?</p>
<p>Ein Abendkurs &#252;ber naturheilkundliche Anwendungen und Arzneimittel, die in akuten F&#228;llen lindern und nachhaltig zu besserer Gesundheit verhelfen. Sie lernen unter anderem Wickel anwenden, Hustensirup zubereiten und werden mit einer praktischen Rezeptsammlung nach Hause gehen.</p>
<ul>
<li>11.1.2011, 19-20.30 Uhr (weitere Daten auf Nachfrage)</li>
<li>Ort: BollWerkStadt, Bollwerk 35, 2. Stock</li>
<li>Kosten: 35.- pro Person</li>
<li>Leitung: Marion Meyer</li>
</ul>
<p>Anmeldung erforderlich</p>
<p><img id="image27" alt="gestaltungselement" src="http://phytorama.ch/bilder/fatline.gif" /></p>
<p><strong>Mit Hom&#246;opathie durch die Kindheit<br />
</strong></p>
<p>Ein dreiteiliger Kurs mit den folgenden Themen:<br />
– Was ist Hom&#246;opathie, wann und wie hilft sie meinem Kind?<br />
– Wie begleite und unterst&#252;tze ich mein Kind, wenn es krank ist?<br />
– Was brauche ich, um mich sicher zu f&#252;hlen?<br />
– Wo bekomme ich Entscheidungshilfen bei Fragen zum Impfen, zu den Kinderkrankheiten, Hausmittelchen usw.?</p>
<ul>
<li>Kursdaten: auf Nachfrage</li>
<li>Kursort: Hom&#246;opathische Praxis, Villa Schwelle, Kollerweg 18, 3006 Bern</li>
<li>Zeit: 19.30h bis 21.30h</li>
<li>Anmeldefrist bis 7.Oktober (Mindestteilnehmer 8 Personen)</li>
<li>Kosten: 40.- pro Person und pro Abend</li>
<li>Leitung: Beatrice Tillmann, Claudia Spalinger</li>
</ul>
<p>Der Kurs baut auf dem erworbenen Wissen auf und kann deshalb nur als Ganzes besucht werden.<br />
Wir bitten um Anmeldung telefonisch unter 079 395 28 33, per Mail: <a href="mailto:tillmann@phytorama.ch">tillmann@phytorama.ch</a></p>
<p><img id="image27" alt="gestaltungselement" src="http://phytorama.ch/bilder/fatline.gif" /></p>
<p><strong>Warum Rosen Stacheln haben und Paris auch in Bern zu finden ist!<br />
</strong></p>
<p><img id="image89" alt="Bild zum Kurs" src="http://phytorama.ch/bilder/picture-1.png" /><br />
Kommen Sie mit uns einen Tag ins Kraut und wir streifen durch Wald und Wiese. Sie begegnen den h&#228;ufigsten und wichtigsten Pflanzenfamilien und lernen, wie Pflanzen einfach und mit Freude bestimmt werden k&#246;nnen. Sie stellen eigene Tinkturen her, sammeln Tee- und Heilkr&#228;uter und nehmen am Abend eine einfache Hausapotheke mit nach Hause.</p>
<ul>
<li>Kursdaten auf Anfrage</li>
<li>Kosten: Fr. 120.- pro Tag</li>
<li>Leitung: Stefan Kr&#228;henmann, Biologe<br />
Marisa Pedretti, Naturmedizinerin</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Newsletter Winter 2008</title>
		<link>http://phytorama.ch/newsletter-winter-2008/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 15:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://phytorama.ch/newsletter-winter-2008/</guid>
		<description><![CDATA[Akut erkrankt? Kommen Sie in unsere naturheilkundliche Nothilfe-Sprechstunde. Wir behandeln Sie gerne – kompetent und ohne Voranmeldung. Montag – Freitag 12.30 &#8211; 14.00 Uhr (Dieser Dienst wird nicht w&#228;hrend den Berner Schulferien gef&#252;hrt)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="naturheilkundlicher dienst" id="image77" src="http://phytorama.ch/bilder/iconswebsite2.gif" /></p>
<p><strong>Akut erkrankt? </strong><br />
Kommen Sie in unsere naturheilkundliche Nothilfe-Sprechstunde.<br />
Wir behandeln Sie gerne – kompetent und ohne Voranmeldung.</p>
<p>Montag – Freitag  12.30 &#8211; 14.00 Uhr<strong><span class="red" /></strong><br />
(Dieser Dienst wird nicht w&#228;hrend den Berner Schulferien gef&#252;hrt)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Newsletter Herbst 2007</title>
		<link>http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2007/</link>
		<comments>http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 08:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2007/</guid>
		<description><![CDATA[Es geit &#228; ch&#252;ele Wind.. Herbst-Newsletter &#252;ber die sagenhafte Medizinkiste der Landleute und einem kurzen R&#252;ckblick auf die Masernepidemie in der Schweiz Sie macht viel Wind um die Sache – von daher weht der Wind! – sie hat Wind bekommen &#8230; <a href="http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2007/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es geit &#228; ch&#252;ele Wind..</strong></p>
<p>Herbst-Newsletter &#252;ber die sagenhafte Medizinkiste der Landleute und einem kurzen R&#252;ckblick auf die Masernepidemie in der Schweiz</p>
<p>Sie macht viel Wind um die Sache – von daher weht der Wind! – sie hat Wind bekommen von der Sache – dann hat sich der Wind gedreht – es ging wie der Wind – wer Wind s&#228;t wird Sturm ernten – dann bl&#228;st uns der Wind ins Gesicht – wir haben den Wind im R&#252;cken – das bringt frischen Wind in die Sache</p>
<p>Die ersten Herbstwinde fegen &#252;ber das Land, die ersten farbigen Bl&#228;tter fallen vom Baum. Wind bringt Bewegung. Zerzaust die Haare, dass sie uns zu Berge stehen und wir oft nicht mehr wissen, wo der Kopf uns steht. Der Herbst ist eine farbige Zeit. Der Wind als Vermittler – er tr&#228;gt auch immer eine Botschaft mit sich. Die Herbstnatur schenkt uns eine Ernte, in der wir den Sommer in den Winter begleiten k&#246;nnen. Die sonnengereiften Fr&#252;chte lassen sich in verschiedensten Varianten konservieren.</p>
<p><img alt="herbst07_1" id="image68" src="http://phytorama.ch/bilder/nl07herbst1.jpg" /><br />
Phytolacca americana, Kermesbeere (Keine Beere f&#252;r Konfit&#252;re)</p>
<p><span id="more-71"></span></p>
<p><strong>Die Medizinkiste der Landleute – Sambucus nigra</strong></p>
<p>In der englischen Sprache wird der Holunder (sambucus nigra) «Elder» genannt. Elder heisst auch Stammes&#228;ltester und ist so der Ratgebende.<br />
Mein Holunderbaum im Garten sieht genau aus wie ein Stammes&#228;ltester, alt, knorrig und mit zerfurchter Rinde. Aber er ist voller Saft und Kraft, jedes Jahr staune ich, wie er starke Triebe in die H&#246;he schiessen l&#228;sst und ich Bl&#252;ten und Fr&#252;chte ernten kann.<br />
Ich glaube ihm sofort, dass er auf eine lange Familiengeschichte zur&#252;ckblickt. F&#252;r unseren Newsletter schm&#246;kerte ich tiefer in den Pflanzenb&#252;chern und bin erstaunt wie breit gef&#228;chert die Legenden des den Holunders sind. Wir kennen die Geschichte von Frau Holle, einst eine weise Lichtg&#246;ttin der Urv&#246;lker. Der Holunderbaum war ihr Baum, ein heiliger Baum. Nie wurde ihm achtlos nur ein Ast abgebrochen.</p>
<p>Mit der Christianisierung wurde dem Holunder eine neue Bedeutung gegeben. Man hat erz&#228;hlt, dass sich Judas an einem Holunderbaum erh&#228;ngt hat, oder, in einer andern Gegend, dass das Kreuz von Jesus aus Holunderholz gefertigt wurde. In Konsequenz zu diesen Geschichten, wurde der Holunderbaum zu einem Symbol f&#252;r Trauer und Tod.</p>
<p>In vielen Kulturen ist der Holunderbaum noch heute ein schutzgebender Baum, einer der b&#246;se Geister und Verw&#252;nschungen wegzuweisen vermag.</p>
<p>Roger Kalbermatten, der im Holunder das Hauptthema der starken Lebensenergie hervorhebt, hat das Grimmm&#228;rchen von der Frau Holle interpretiert:<br />
Nachdem die Hauptfiguren durch den Brunnenschacht zu einer tieferen Ebene (Ebene der seelischen Transformation) hinabgetaucht sind, m&#252;ssen sie zun&#228;chst einen Reifungsprozess vollenden (gebackene Br&#246;tchen aus dem Ofen nehmen, reife &#196;pfel pfl&#252;cken) Danach m&#252;ssen sie ihre Lebenskraft in den Dienst von Frau Holle stellen, damit ihr Geist zur Klarheit kommt (Schnee auf der Erde). Wer diese Lebensaufgabe selbstlos und mit Hingabe erf&#252;llt, wird mit geistigem Gold beschenkt, wer sie widerwillig und nur der Belohnung wegen ausf&#252;hrt, wird mit dem klebrigen Pech der Verstrickung ins Schicksal &#252;bergossen.</p>
<p>Riesig wie das Geschichtenbuch, ist auch der Band &#252;ber seine Wirkungen. Alles ist brauchbar, von der Wurzel &#252;ber die Rinde, bis zum kleinsten Blatt. Und er bringt im Jahr zwei verschiedene, wunderbare Produkte hervor &#8211; Bl&#252;ten und Beeren.</p>
<p>In der Praxis sch&#228;tzen wir den Holunder besonders wegen seiner w&#228;rmenden Wirkung. Die Tage werden k&#252;hler und viele m&#252;ssen wieder &#246;fter &#252;ber Erk&#228;ltungen klagen. Da sollen wir uns an den Holunder erinnern. Holunderbl&#252;ten als Tee (mit Lindenbl&#252;ten) f&#252;r eine gute, heilende Schwitzkur, Holunderbeeren als Saft oder Mus zur St&#228;rkung oder Holunder in spagyrischer Zubereitung zur Erw&#228;rmung und zum Schutz des K&#246;rpers gegen die Leiden der kalten Jahreszeit. Eine gute St&#228;rkung f&#252;rs Immunsystem.</p>
<p><img alt="Herbst 07 2" id="image69" src="http://phytorama.ch/bilder/nl07herbst2.jpg" /><br />
Sambucus nigra, Holunderbeeren</p>
<p><strong>Kurzer R&#252;ckblick auf die Masernepidemie in der Schweiz</strong></p>
<p>Der stellvertretende Kantonsarzt liess diesen Sommer einen der vielen Presseartikel &#252;ber Masern mit folgendem unglaublich angstmachenden Satz beenden:<br />
«Das Risiko lohnt sich nicht auf die Masernimpfung zu verzichten und so den Tod des eigenen Kindes in Kauf zu nehmen» (Bund, 10.7.07)</p>
<p>Nach einer solchen Aussage wird unter der Schuldb&#228;rde das Denken sofort ganz schwierig.<br />
Ich will auf keinen Fall den Impfstreit weiter anfachen, sondern kurz auf die Epidemie zur&#252;ckblicken und ein paar in der Kampagne nie erw&#228;hnte Informationen liefern.</p>
<p>Das Wichtigste: in der Epidemie ist kein Kind an Masern gestorben.<br />
Dem BAG wurden jedoch Komplikationen im Zusammenhang mit der Masern  gemeldet, &#252;brigens auch bei einigen wenigen Menschen, die mit zwei Dosen voll geimpft waren. (5% der F&#228;lle mit Komplikationen waren geimpft, bei 8% war der Impfstatus unklar, 87% ungeimpft)</p>
<p><strong>Die Komplikationen der Epidemie seit November 2006 bis Juni 2007 sind:</strong></p>
<ul>
<li>Eine Meningoenzephalitis (Entz&#252;ndung des Gehirns mit Beteiligung der Hirnh&#228;ute) bei einem achtmonatigen S&#228;ugling (bei dem Masern wenige Tage nach der Einreise in die Schweiz im Rahmen einer Adoption aufgetreten waren)</li>
</ul>
<ul>
<li>Zwei Enzephalitiden (Entz&#252;ndung des Gehirns) bei Kinder im Alter von 8 und 15 Jahren so wie ein Verdachtsfall bei einem neunj&#228;hrigen Kind</li>
</ul>
<ul>
<li>27 Lungenentz&#252;ndungen</li>
</ul>
<ul>
<li>27 Mittelohrenentz&#252;ndungen</li>
</ul>
<p>Seit Beginn der Epidemie im November 2006 bis am 26. Juli 07 wurden dem BAG 533 Masernf&#228;lle gemeldet</p>
<p>Aus einer Zusammenstellung «<strong>Anerkannte Impfsch&#228;den</strong> in der Bundesrepublik Deutschland 1990-1999» aus dem Bundesgesundheitsblatt ist die folgende Auflistung der Impfsch&#228;den durch Masernimpfung zu finden:</p>
<ul>
<li>eine Meningitis</li>
</ul>
<ul>
<li>eine Impfmasern</li>
</ul>
<ul>
<li>ein unklarer fortschreitender Hirnabbauprozess</li>
</ul>
<ul>
<li>eine spastische Diplegie</li>
</ul>
<ul>
<li>eine Halbseitenl&#228;hmung</li>
</ul>
<ul>
<li>zwei Impfsch&#228;den ohne n&#228;here Angaben</li>
</ul>
<p>Abschliessend m&#246;chte ich ein paar Passagen aus dem Epidemiologischen Bulletin  (Juni 2007) des Robert Koch-Instituts Deutschland anf&#252;gen. Das Bulletin wurde f&#252;r impfende &#196;rzte verfasst, da diese vom Gesetz aufgefordert sind, ihre Patienten &#252;ber die Nebenwirkungen der Impfungen zu informieren.</p>
<p><strong>Komplikationen bei Masern-Mumps-R&#246;teln-Impfstoff (MMR-Impfstoff)</strong></p>
<ul>
<li>Allgemeinreaktionen: Temperaturerh&#246;hung, Kopfschmerzen, Mattigkeit, Unwohlsein, Magen-Darm-Beschwerden, Impfmasern, Gelenkbeschwerden, leichte Hodenschwellung oder eine leichte Reaktion der Bauchspeicheldr&#252;se.</li>
</ul>
<ul>
<li>Selten Fieberkr&#228;mpfe</li>
</ul>
<ul>
<li>Selten allergische Reaktionen, in Einzelf&#228;llen anaphylaktischer Schock</li>
</ul>
<ul>
<li>Hautblutungen bei verminderter Blutpl&#228;ttchenzahl, in Einzelf&#228;llen schwererer Verlauf</li>
</ul>
<ul>
<li>In Einzelf&#228;llen Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems (Guillain-Barré-Syndrom, Nervenentz&#252;ndungen, Knochenmarksentz&#252;ndung)</li>
</ul>
<p>Nach Masern-Impfungen sind in der Weltliteratur wenige F&#228;lle von Enzephalitis im Zusammenhang mit einer MMR-Impfung aufgef&#252;hrt, bei denen durch Hirnbiopsie der Impfvirus nachgewiesen wurde. Diese Komplikation tritt 5 Wochen bis 8 Monate nach der Impfung bei schwer immunsupprimierten Menschen auf und verlÃ¤uft meist t&#246;dlich.</p>
<p>Die Liste enth&#228;lt ein paar sehr schwerwiegende Impfsch&#228;den, aber sie darf kein falsches Bild abgeben, es handelt sich dabei um wirklich seltene Komplikationen.<br />
Meistens wird die Impfung gut vertragen. Meistens werden auch die Masern gut &#252;berstanden.</p>
<p>Schutzimpfungen bei Kinderkrankheiten ja oder nein? Keine einfache Entscheidung, es gibt Vieles abzuw&#228;gen, lassen Sie sich beraten und vor allem suchen Sie eine f&#252;r Sie wirklich stimmige, individuelle L&#246;sung.</p>
<p><img alt="Herbst 07 3" id="image70" src="http://phytorama.ch/bilder/nl07herbst3.jpg" /><br />
Tropaeolum majus, Kapuzierkresse</p>
<p>Wir w&#252;nschen Ihnen einen farbenfrohen Herbst<br />
Alles Liebe<br />
Marisa Pedretti und Marion Meyer</p>
<p>Bitte beachten Sie unsere Website, wir werden in den n&#228;chsten Wochen verschiedene naturheilkundliche Kurse ausschreiben k&#246;nnen (<a href="http://www.phytorama.ch">www.phytorama.ch</a>)</p>
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		<title>Newsletter Fr&#252;hling 2007</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 13:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Newsletter zum Thema Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS). Fr&#252;hling – die Natur ist bereit zu spriessen! Die Knospen platzen vor Energie und entfalten sich. Die Wiesen gr&#252;nen zunehmend. Wo das winterliche Grau-Braun bisher noch vorherrschend war, &#252;berschiesst die Buntheit der Entwicklung. Auch &#8230; <a href="http://phytorama.ch/newsletter-fruhling-2007/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Newsletter zum Thema Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS).</p>
<p><strong>Fr&#252;hling – die Natur ist bereit zu spriessen!</strong></p>
<p>Die Knospen platzen vor Energie und entfalten sich. Die Wiesen gr&#252;nen zunehmend. Wo das winterliche Grau-Braun bisher noch vorherrschend war, &#252;berschiesst die Buntheit der Entwicklung. Auch bei uns macht sich ein grosser Tatendrang bemerkbar, wir werden wieder unternehmungslustiger und freuen uns auf Zeit draussen in der weiten Welt.</p>
<p><strong>Das Feuerprinzip beginnt im Fr&#252;hling seine Hauptsaison. Das Spriessende und &#252;berschiessende, das Kraftvolle und Leuchtende, das Strahlende und W&#228;rmende – das sind Eigenschaften, die zum Feuerprinzip geh&#246;ren.</strong></p>
<p><img width="558" height="206" id="image63" alt="blume1 newsletter 1 2007" src="http://phytorama.ch/bilder/newsletter1_07_1.jpg" /></p>
<p><span id="more-62"></span><br />
Wir k&#246;nnen das Prinzip auch auf den Menschen &#252;bertragen.<br />
Feuertypen zeichnen sich aus durch eine Vitalit&#228;t und Willensst&#228;rke. Heftige Gef&#252;hlserregungen von &#252;berschw&#228;nglichen Umarmungen bis vulkanartigen Wutausbr&#252;chen sind charakteristisch f&#252;r ihn. Bei keinem anderen Element sehen wir die Bandbreite der Extreme so gut wie beim Feuer, dies zeigt sich in einer grossen sch&#246;pferischen Energie und gleichzeitig auch in der vulkanischen Zerst&#246;rungskraft. Seine unb&#228;ndige Willenskraft l&#228;sst ihn gradlinig seine Ziele angehen. Der Drang nach Unabh&#228;ngigkeit und grossem Freiraum kann in Ungeduld oder Aggression kippen. Wenn er in seinem Vorhaben gest&#228;rt wird, ist nicht gut Kirschen essen mit ihm.</p>
<p>Ist das Feuer ausgebrochen, dann ist es kaum zu bremsen. Der Feuertyp ist bereits vor dem Aufwachen f&#252;r den Tag bereit. Voller Ideen und mit der ganzen Energie muss er in die Handlung gehen. Durch seine W&#228;rme und Herzlichkeit weckt er in seinen Mitmenschen Vertrauen und Begeisterung. Er gibt gerne von seiner &#252;bersch&#252;ssigen Energie ab. Sein inneres Feuer dr&#228;ngt ihn so lange zu neuen Taten, bis es eventuell zum Zusammenbruch f&#228;hrt, zum burn-out im wahrsten Sinne des Wortes. Jetzt wird er dazu gezwungen, zur Ruhe zu kommen, sich zu sammeln und seine Bed&#252;rfnisse wahrzunehmen. Eine Krankheit kann f&#252;r ihn eine wertvolle Mithilfe sein, wieder in seine Mitte zu kommen.</p>
<p><img width="558" height="206" id="image64" alt="blume2 newsletter 1 2007" src="http://phytorama.ch/bilder/newsletter1_07_2.jpg" /></p>
<p>Solche Feuertypen sind einfach auszumachen in der Gesellschaft. Feuer ist auch ein wichtiges Element im Bild des ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) ADS ist in aller Munde und es lohnt sich das Krankheitsbild aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.</p>
<p>In der naturmedizinischen Praxis begegnen wir oft Menschen mit der Diagnose ADS. Beim folgenden Philosophieren sprechen wir von den ADS-<strong>Kindern</strong>. Wir suchen nach Analogien und &#196;hnlichkeiten um das Verst&#228;ndnis zu f&#246;rdern. Wir wollen aufzeigen, welche Prinzipien hinter einem ADS stecken k&#246;nnten. Dazu entf&#252;hren wir Sie in den Fr&#252;hling und seine Zeichen.</p>
<p>Bei Kindern mit einem Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivit&#228;tssyndrom (ADHS) &#8211; auch Hyperkinetische St&#246;rung genannt &#8211; beobachten wir eine &#252;berschiessende Energie, ein nicht-immer-wissen-wohin-mit-der-Kraft, ein Ausbrechen und Spriessen. Wir k&#246;nnen uns gut den Fr&#252;hling vorstellen, der mit seiner unb&#228;ndigen Kraft zielstrebig das Ausbilden der jeweiligen Pflanze vorantreibt. Beobachten Sie eine Knospe, die am Aufspringen ist, Sie werden das Feuerprinzip erkennen. Wenn wir uns in ein Kind hineinversetzen, das hyperkinetisch veranlagt ist (Hyperkinese = &#220;berbewegung) sehen wir gewisse Parallelen mit der dynamischen Fr&#252;hlingskraft. Da ist ein Muss sich zu bewegen, sich auszudr&#252;cken und dies mit einem enormen Willen und der Aufforderung: seht her! Das Ausbilden von Bl&#228;ttern und Bl&#252;ten k&#246;nnen wir &#252;bertragen in die Extrovertiertheit eines Feuertypen, das «sich Zeigen» wollen, Manifestieren und Selbstdarstellen. Sowohl der Fr&#252;hling wie die ADS-Kinder brauchen Raum um sich zu entfalten und entwickeln, um ihrer Durchsetzungskraft und Energie Ausdruck zu verleihen. Dies geschieht oft mit einer Impulsivit&#228;t und einem gewissen Anerkennungsanspruch.</p>
<p><img width="558" height="206" id="image65" alt="blume3 newsletter 1 2007" src="http://phytorama.ch/bilder/newsletter1_07_3.jpg" /></p>
<p>Es gibt Meinungen, dass ADS-Kinder eine Art Pionierleistung erbringen. Sie sprengen Grenzen oder bringen uns an Grenzen. Sie er&#246;ffnen uns neue Welten und Verst&#228;ndnisse, fordern uns heraus bis hin zur &#220;berforderung. Wir erwÃ¤hnen hier eine Heilpflanze, die &#196;hnlichkeiten mit dem Bild ADS zeigt: die Brennessel. Sie hat das Feurige in sich, stellt in verschiedenen Situationen eine Herausforderung f&#252;r uns dar. Die Brennessel ist eine sogenannte Pionierpflanze (Pflanzenarten, die in noch nicht besiedeltes Gebiet vordringt und extreme Bedingungen ertragen und oft f&#252;r andere Pflanzen einen guten Boden schafft). Ihr sichtbarer Samenreichtum f&#252;hrt zu einer leichten und grossfl&#228;chigen Vermehrung und sie nimmt ihren Raum ein. Sie steht selten allein. Sie positioniert sich – bei Ber&#252;hrung l&#228;sst sie uns wissen, wo sie steht, ihr inneres Feuer brennt auf unserer Haut, die n&#228;chsten Meter werden wir aufmerksamer weiter gehen. Die Brennessel weiss sich zu wehren. Sie ist extrovertiert. Ihre Brennhaare sind ein Schutzmechanismus. Brennesseln lassen sich gefahrenlos anfassen, wenn man die Pflanze von unten nach oben &#252;berstreicht. Kr&#228;uterpfarrer K&#252;nzle verglich dieses Verhalten sogar mit einem bestimmten Menschentyp, f&#252;r den die Brennessel vielleicht ein Konstitutionsmittel sein k&#246;nnte: «Die Brennessel ist ein Bild der empfindlichen, reizbaren Menschen und muss daher wie diese mit Glacéhandschuhen anger&#252;hrt werden».</p>
<p><img width="558" height="206" id="image66" alt="blume4 newsletter 1 2007" src="http://phytorama.ch/bilder/newsletter1_07_4.jpg" /></p>
<p>Voraussetzung f&#252;r eine gute Behandlung von ADS sind Verst&#228;ndnis f&#252;r das Kind und die Krankheit.</p>
<p>Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) ist die am h&#228;ufigsten diagnostizierte psychische St&#228;rung im Kindes- und Jugendalter. Drei bis f&#252;nf Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden an der Krankheit, welche die Familie und das soziale Umfeld stark beeinflussen kann.<br />
F&#252;r die Entstehung des ADS gibt es verschiedene Erkl&#228;rungsmodelle, abschliessend diskutiert ist das Krankheitsbild jedoch noch nicht. Man geht davon aus, dass eine gewisse famili&#228;re Vorbelastung, gepaart mit schwierigen Lebenssituationen, ausl&#246;send ist. Gerade diese genetische Disposition l&#228;sst uns aber ahnen, dass eine symptomatische Behandlung wie sie zum Beispiel mit Ritalin angestrebt wird, keine langfristig befriedigende L&#246;sung ist. Wir alle haben unsere Schwachpunkte und das herausfordernde Leben dr&#252;ckt auch immer wieder mit dem Zeigefinger mitten in sie rein. Die einzige gesundheitsf&#246;rdernde M&#246;glichkeit damit umzugehen ist die Entwicklung von Strategien und vom Selbst.</p>
<p>Wie kann geholfen werden?</p>
<p>Wir arbeiten vor allem mit zwei Ans&#228;tzen:</p>
<ul>
<li>den Elementen und den dazugeh&#246;rigen, ausgleichenden spagyrischen Mittel (siehe erster Teil des Newsletters)</li>
<li>klassischer hom&#246;opathischer Behandlung</li>
</ul>
<p>Mit der Hom&#246;opathie werden sehr positive Erfahrungen in der Behandlung von ADS gemacht. <strong>In der hom&#246;opathischen Therapie wird der ganze Mensch miteinbezogen und gest&#228;rkt.</strong> Die M&#246;glichkeit zum St&#228;rken und «sich-aus-dem-Selbst-ordnen-lassen» scheint uns ein sehr wichtiger Vorteil gegen&#252;ber zum Beispiel der schulmedizinischen medikament&#246;sen Therapie.</p>
<p>Eine Studie der KIKOM, der kollegialen Instanz f&#252;r Komplement&#228;rmedizin der Universit&#228;t Bern, und der Medizinischen Universit&#228;tskinderklinik Bern belegt die Wirksamkeit hom&#246;opathischer Medikamente bei Kindern mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS). Sie wurde im «European Journal of Pediatrics» publiziert. In der Studie wurden von 2001 bis 2005 62 Kinder im Alter von 6-16 Jahren aufgenommen, bei denen die ADS-Diagnose gestellt worden war. Die positiven Resultate der Studie zeigen eindr&#252;cklich was mit einer individuellen Behandlung erreicht werden kann.</p>
<p>Dazu muss aber unbedingt angef&#252;gt werden, dass die Mittelfindung ein paar Monate dauern kann, auch diese Methode ist keine Instant-Hilfe. Sicherlich lernt jeder Mensch aber in der hom&#246;opathischen Behandlung ein bisschen sein eigener Therapeut zu werden.</p>
<p>Vorteilhaft ist auch, dass die von uns vorgestellten Prinzipien und Therapiemethoden schon sehr fr&#252;h, auch bei nicht voll ausgepr&#228;gtem Krankheitsbild eingesetzt werden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Wir m&#252;ssen nicht auf die Sommerhitze warten, sondern k&#246;nnen in Ruhe das Spriessen sch&#228;tzen.</strong></p>
<p>In dem Sinne w&#252;nschen wir einen sch&#246;nen Fr&#252;hling und «gutes Feuer» und stehen f&#252;r Fragen und Beratungen immer gerne zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Herzlich  Marisa Pedretti und Marion Meyer</p>
<p><img width="558" height="206" id="image67" alt="blume5 newsletter 1 2007" src="http://phytorama.ch/bilder/newsletter1_07_5.jpg" /></p>
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		<title>Newsletter Winter 2006</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Dec 2006 16:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Patientinnen, liebe Patienten, liebe Freunde Anstelle eines Winternewsletters pr&#228;sentieren wir Ihnen mit Freude unsere neue Homepage. Wir danken Franziska Nyffeler f&#252;r die sch&#246;ne Arbeit! Diese Seite werden wir uns nun t&#228;glich anschauen und hoffen, dass Sie alle dies auch &#8230; <a href="http://phytorama.ch/newsletter-winter-2006/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Patientinnen, liebe Patienten, liebe Freunde</strong></p>
<p>Anstelle eines Winternewsletters pr&#228;sentieren wir Ihnen mit Freude unsere neue Homepage.</p>
<p>Wir danken Franziska Nyffeler f&#252;r die sch&#246;ne Arbeit! Diese Seite werden wir uns nun t&#228;glich anschauen und hoffen, dass Sie alle dies auch ab und zu tun.</p>
<p><img id="image59" alt="Fragaria vesca folium mit Reif" src="http://phytorama.ch/bilder/winter.jpg" /></p>
<p>Mit herzlichen Gr&#252;ssen und besten W&#252;nschen f&#252;rs 2007.<br />
Marion Meyer und Marisa Pedretti</p>
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		<title>Newsletter Herbst 2006</title>
		<link>http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2006/</link>
		<comments>http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2006/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 13:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben diesen Sommer nicht unbedingt in sonniger und warmer Erinnerung. Die Natur hat uns all ihre Farben gezeigt, eine F&#228;lle gebracht, die in manchen Einmachgl&#228;sern und Tees&#228;ckchen zu bestaunen sind. Nun ist die Zeit angebrochen, wo der Tag und &#8230; <a href="http://phytorama.ch/newsletter-herbst-2006/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben diesen Sommer nicht unbedingt in sonniger und warmer Erinnerung. Die Natur hat uns all ihre Farben gezeigt, eine F&#228;lle gebracht, die in manchen Einmachgl&#228;sern und Tees&#228;ckchen zu bestaunen sind. Nun ist die Zeit angebrochen, wo der Tag und die Nacht sich in der L&#228;nge gleichen. Der Hebst k&#252;ndigt sich mit seiner abnehmenden Tagesl&#228;nge an, die Dauer und Intensit&#228;t der Sonneneinstrahlung und sinkende Temperaturen werden ausgel&#246;st.</p>
<p><img id="image24" alt="loewenzahn 01" src="http://phytorama.ch/bilder/loewenzahn01.jpg" /></p>
<p>Die Bl&#228;tter der Laubb&#228;ume verlieren wie jedes Jahr ihre gr&#252;ne Farbe, das Sommergr&#252;n wird zum herbstlichen Farbentanz. Die B&#228;ume und Str&#228;ucher «wissen», dass sie ihr Laub lassen m&#252;ssen, um bei gefrorenem Boden im Winter nicht durch unn&#246;tige Verdunstung von Wasser &#252;ber die Blattoberfl&#228;che auszutrocknen oder durch die Schneelast abzuknicken. Und da sie hierzulande gut erzogen sind, bereiten sie sich rechtzeitig vor. Sie ziehen wichtige Energien in den Stamm oder Wurzeln um im Fr&#252;hling ein berauschende Comeback zu feiern.</p>
<p>Die Sammelzeit neigt sich dem Ende zu. Jetzt kommt die Freude am Geniessen all dessen, was wir &#252;ber den Sommer mit seiner Intensit&#228;t geerntet haben. Ein Geben und Nehmen, ein Wechseln, wandeln und neu werden. Transformation, dass heisst, durch eine Gestalt oder Form hindurch oder hinaus wachsen, umwandeln.</p>
<p>In diesem Newsletter zeigen wir Ihnen eine andere Sichtweise auf, wie ein weiterer Wechsel, eine weitere &#220;bergangszeit gesehen werden kann. Wir sprechen von den Wechseljahren.</p>
<p><span id="more-1"></span>Die Wechseljahre sind eine Zeit der f&#252;hlbaren Ver&#228;nderung. Auf der k&#246;rperlichen Seite verabschiedet sich die biologische Fruchtbarkeit. Diese Ver&#228;nderung verl&#228;uft f&#252;r jede Frau unterschiedlich und geht mit mehr oder weniger belastenden Symptome einher.<br />
Im Ayurveda, der indischen Heilkunde, sind die Wechseljahre die Zeit in der sich die Pitta(Feuer)-Energie-Dominanz in eine Vata (Wind und &#196;ther)-Dominanz wandelt.<br />
Bitte jetzt den Text nicht weglegen! Die Begriffe sind schwierig und fern unserer Kultur, das Wort und die Aussprache vielleicht, ja, aber in der &#220;bersetzung k&#246;nnen wir uns doch etwas darunter vorstellen. Feuer, Wind, Erde, Wasser – Elemente die in mancher Heilkunde und vor allem auch in unserem t&#228;glichen Leben wichtige Energien beschreiben.<br />
«D&#228; s&#246;tt echli meh Bode ha»; «sie isch F&#252;&#252;r und Flamme f&#252;r die Ufgab» «ihri Gedanke w&#228;rde mit em Wind i luftigig H&#246;chine treit»</p>
<p><img id="image26" alt="loewenzahn 03" src="http://phytorama.ch/bilder/loewenzahn03.jpg" /></p>
<p>Als Gespr&#228;chsgrundlage will ich diese Doshas, wie die Lebensenergien im Ayurveda heissen, kurz aufzeigen:</p>
<ul>
<li>Kapha ist die erhaltende und stabilisierende Energie, zugeordnet den Elementen Wasser und Erde</li>
<li>Pitta reprÃ¤sentiert das Prinzip der Umsetzung mit dem Element Feuer und<br />
kleinem Anteil Wasser.</li>
<li>Vata ist das Bewegungsprinzip im menschlichen Organismus, setzt sich<br />
aus den Elementen &#196;ther und Luft zusammen</li>
</ul>
<p>Der Anfang des Lebens steht intensiv unter Kapha-Energie, von der Pubert&#228;t bis &#252;ber die Lebensmitte ist Pitta die am st&#228;rksten bestimmende Energie.<br />
In jedem Lebensabschnitt sind die andern Doshas (Energien) ebenso vorhanden, jeder Mensch bedient sich seiner pers&#246;nlichen Mischung und h&#228;lt die Doshas im besten Fall in seinem individuellen Gleichgewicht. Auch im Ayurveda, wie in den andern alten Heilkunden, wird immer wieder der Ausgleich der Energien gesucht. &#220;bersteuerte Energien werden gebremst oder ausgeleitet, zu schwache gef&#246;rdert. Dieser Gedanke des Ausgleiches war und ist ein sehr wichtiger. Ein Vorteil der alten Kunde des Heilens ist, dass sich Menschen &#252;ber sehr lange Zeit, sehr ausf&#252;hrlich und extrem vielseitig mit allen verschiedenen M&#246;glichkeiten des Gleichgewichtschaffens besch&#228;ftig haben, dies weiter tun und so auf eine enorme Erfahrung der Arbeit <strong>mit</strong> den Energien und nicht <strong>gegen</strong> die Energien zur&#252;ckblicken k&#246;nnen.</p>
<p><img id="image25" alt="loewenzahn 02" src="http://phytorama.ch/bilder/loewenzahn02.jpg" /></p>
<p>Doch nach meinem kleinen Begeisterungssturm wieder zur&#252;ck zu den Wechseljahren:<br />
Pitta, das Feuer, kann aber manchmal seine Vorherrschaft nicht so ohne weiteres aufgeben und flammt zwischendurch immer wieder auf. So entstehen zum Beispiel starke Hitzewallungen, Reizbarkeit, zu starke oder zu schwache Blutungen und Hautausschl&#228;ge.<br />
Typische Vata-St&#246;rungen, also auch St&#246;rungen die oft in der Vata-Zeit ab der Menopause vorkommen, sind Stimmungsschwankungen, Nervosit&#228;t, innere Hektik, leichter Schlaf, trockene Haut und Schleimhaut, Neigung zu Verstopfung oder Reizdarm, steife Gelenke oder arthritische Schmerzen, graue und d&#252;nne Haare, zunehmender Knochenabbau.<br />
Kapha-St&#246;rungen zeigen sich in Gewichtszunahme, Lymphstauungen, &#214;demen und depressiven Verstimmungen.<br />
Oft haben aber Frauen mit viel Kapha-Energie in ihrer Konstitution weniger Wechseljahrssymptome.<br />
Wieso sprechen wir &#252;ber die alte indische Heilkunde? Diese Ansicht der Wechseljahre kann helfen selbst&#228;ndig ohne Wissen &#252;ber die komplizierten medizinischen Abl&#228;ufe und in einer umfassenden Weise die Vorg&#228;nge zu verstehen und vor allem im t&#228;glichen Leben darauf reagieren zu k&#246;nnen. Betrachten wir zum Beispiel die Hitzewallungen. Sie sind ein Zeichen des &#252;bersch&#228;umenden Pittafeuers. So sollten als Reaktion pitta-reduzierenden Massnahmen in der Ern&#228;hrungs-und Lebensweise befolgt werden, dazu geh&#246;ren:</p>
<ul>
<li>regelm&#228;ssiger Genuss von gr&#252;nen Salaten, Rohkost und bitterem Gem&#252;se wie Spinat und Artischocken</li>
<li>k&#252;hlen Kr&#228;utertee trinken</li>
<li>als Zwischenmahlzeit k&#252;hle Gem&#252;se und Fr&#252;chte wie Gurken und Melonen bevorzugen</li>
<li>starke k&#246;rperliche Anstrengung, Sauna und Schwitzkuren meiden, lieber auf Yoga oder ausgleichende Sportarten konzentrieren</li>
<li>regelm&#228;ssige Fussmassage und eine Kopfmassage mit einem k&#252;hlenden &#214;l (z.B. Kokos&#246;l) leitet die gest&#228;rte Pitta-Enerige aus</li>
<li>bei jeder Hitzewallung das innere einer Kardamomkapsel lutschen</li>
</ul>
<p>Um die erh&#246;hte Vata-Energie aber zu bremsen sind warme Gem&#252;secremesuppen oder Minestronen zu bevorzugen und bittere oder gr&#252;ne Salate zum Beispiel besser wegzulassen. Es ist m&#246;glich situativ zu reagieren. Sehr sch&#246;n ist es sich ein gutes K&#246;rper&#246;l zu mischen, sich selbst t&#228;glich damit einzureiben oder massieren zu lassen. Mit K&#246;rper&#246;len gleicht Vata die erh&#246;hte Energie aus und es kann gezielt auf den Feuchtigkeitshaushalt im K&#246;rper eingewirkt werden.</p>
<p><strong> Rezept f&#252;r harmonisierendes und befeuchtendes K&#246;rper&#246;l (10ml &#214;l)</strong></p>
<ul>
<li>9 ml Sesam- oder Sonnenblumen&#246;l</li>
<li>1 ml Boretschsamen- und/oder Nachtkerzen&#246;l</li>
<li>1 Tropfen Zypresse</li>
<li>2 Tropfen Melisse</li>
<li>3 Tropfen Muskatellersalbei</li>
</ul>
<p><img id="image25" alt="loewenzahn 02" src="http://phytorama.ch/bilder/loewenzahn02.jpg" /></p>
<p>Auch im schulmedizinischen Denken muss differenziert werden. Nicht alle Symptome sind auf verminderte &#214;strogenproduktion zur&#252;ckzuf&#252;hren, das heisst auch nicht mit Hormongabe wie vereinfacht gesagt wird, zu beheben.<br />
Die Abnahme des &#214;strogens in diesem Lebensabschnitt ist normal. «Der weibliche K&#246;rper ist nicht daf&#252;r gedacht, lebenslang hohe &#214;strogenspiegel zu haben.» sagt Dr. Susan Love richtig.<br />
Auf &#214;strogenmangel weisen Antriebsschw&#228;che, Hitzewallungen und Scheidentrockenheit hin.<br />
Andere Symptome wie Aufgedunsensein, ber&#252;hrungsempfindliche Br&#252;ste sowie Brustschwellung, Blutungen oder Hautunreinheiten sind meist durch einen Mangel an Gelbk&#246;rperhormonen bedingt, durch einen relativen &#220;berschuss an &#214;strogenen.<br />
Probleme wie Unruhe, Schlaflosigkeit, sowie auch heftige Hitzewallungen k&#246;nnen durch Schilddr&#252;senfehlfunktionen bedingt sein.<br />
Viele Wechseljahrsbeschwerden gehen auf die hormonellen Schwankungen zur&#252;ck. Ziel ist es auch hier auszugleichen und die Hormone auf ihre neuen Levels einzupendeln.<br />
Die Wechseljahre sind eine individualisierende Zeit, es ist eine gute M&#246;glichkeit sich individuell beraten zu lassen.<br />
Auch unser Phytorama ist im Wandel.<br />
Nach langer und sch&#246;ner Zusammenarbeit hat Christine Funke ihre Priorit&#228;t nun vermehrt ins alchemistische Arbeiten gesetzt und das Phytorama verlassen.<br />
In dieser bunten Wechselzeit alles Liebe<br />
Marisa Pedretti, Marion Meyer</p>
<p><img alt="gestaltungselement" id="image27" src="http://phytorama.ch/bilder/fatline.gif" /></p>
<p>Kurs-Ank&#252;ndigungen f&#252;r den Herbst/Winter:</p>
<p><strong>Eine sturmfeste Gesundheit?</strong></p>
<ul>
<li>Typische Herbst-Wintererkrankungen mit naturheilkundlichen Mitteln behandelt.</li>
<li>Der Abendkurs beinhaltet praktisches &#220;ben der Anwendungen.</li>
<li>Kursdaten: 10.10.06, 7.11.06 oder 5.12.06, 19â€“ 21Uhr, Bollwerk 35, 35.-/Pers.</li>
</ul>
<p>Anmeldung und detailliertere Information &#252;ber phytorama@bluewin.ch</p>
<p><strong>Schnee und Schnupfen:</strong></p>
<ul>
<li>Naturheilkunde f&#252;r Kinder November und Dezember je ein Abend</li>
</ul>
<p>n&#228;here Informationen unter <a title="leolea" href="http://www.www.leolea.ch">www.leolea.ch</a></p>
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